Geldtheorie und -politik

Kursleitung

  • Dr. Michael Paetz

    • LfbA VWL

Videoreihe zum Kursinhalt

Kursinhalt:

  • 1 Motivation und Organisation

    • 1.1 Warum Geld wichtig ist

    • 1.2 Warum der Geldschöpfungsmultiplikator irreführend ist

    • 1.3 Endogene Geldtheorie

    • 1.4 Inflationstheorien

      • 1.4.1 Die Quantitätstheorie

      • 1.4.2 Geldmengenaggregate und Inflationsentwicklung

      • 1.4.3 Löhne, Produktivität und Inflation

    • 1.5 Persönliche paradigmatische Einordnung

    • 1.6 Ziele und Gliederung dieses Kurses

I GRUNDLAGEN

  • 2 Einführung

    • 2.1 Geld, Kredit und Marktwirtschaft

    • 2.2 Funktionen, Preise und Hierarchie des Geldes

  • 3 Grundlagen der doppelten Buchführung

    • 3.1 Bestands- und Stromgrößen

    • 3.2 T-Konten und Bilanzen

    • 3.3 Beispiel 1: Ein monetärer Kreislauf

    • 3.4 Beispiel 2: Vermögenspreisblasen

  • 4 Ersparnis und Finanzierung

    • 4.1 Formen der Vermögensbildung

      • 4.1.1 Netto-, Geld- und Sachvermögen

      • 4.1.2 Volkswirtschaftliche Saldenmechanik: Ein Beitrag zur Geldtheorie

      • 4.1.3 Gesamtwirtschaftliche Vermögensbildung

    • 4.2 Anfängliche und endgültige Finanzierung

      • 4.2.1 Kreditaufnahme

      • 4.2.2 Endgültige Finanzierung der Investition

      • 4.2.3 Pure Intermediation

      • 4.2.4 Einfluss auf aktuelle Debatten

  • 5 Der „Accounting View“

    • 5.1 „Flow-of-Funds“-Konten

      • 5.1.1 Mittelverwendung und Mittelherkunft

      • 5.1.2 Gesamtwirtschaftliche Finanzierungskonten

    • 5.2 Makroökonomische Buchhaltung und Finanzierungssalden

      • 5.2.1 Sektorale Finanzierungssalden

      • 5.2.2 Historische Entwicklung

      • 5.2.3 Finanzierungs- vs. Gewinn und Verlustrechnung

      • 5.2.4 Internationale Zusammenhänge

      • 5.2.5 Der Zusammenhang zwischen Ersparnissen und der Leistungsbilanz

      • 5.2.6 Die „Goldlöckchen“-Ökonomie

II HISTORISCHE ENTWICKLUNG DES GELD- UND KREDITSYSTEMS

  • 6 Die Entwicklung von Kreditinstituten

    • 6.1 Goldschmiede als Vorläufer von Banken

      • 6.1.1 Einlagen, Schecks und Quittungen

      • 6.1.2 Wechsel und Diskontgeschäfte

      • 6.1.3 Geldschöpfung, Kredit und Intermediation

    • 6.2 Clearingsysteme und Zahlungsausgleich

  • 7 Die Entwicklung von Zentralbanken und Geldpolitik

    • 7.1 Die Rolle des Staates im britischen Finanzsystem

    • 7.2 Geld- und Bankenhierarchie im britischen Finanzsystem

    • 7.3 Probleme der Goldbindung

      • 7.3.1 Die Bullion-Debatten

      • 7.3.2 Die Currency School

      • 7.3.3 Die Banking School

      • 7.3.4 Elastizität und Disziplin im Finanzsystem

    • 7.4 Zins- vs. Geldmengensteuerung

      • 7.4.1 Die Zentralbank als Kreditgeber der letzten Instanz

      • 7.4.2 Zentralbankgutschriften als Reserve

III MODERNE GELDPOLITIK

  • 8 Zahlungsausgleich im Bankensektor

    • 8.1 Einführung in ein modernes Geldsystem

      • 8.1.1 Das zweistufige Geldsystem

      • 8.1.2 Kredit, Einlagen, Reserven und Bargeld

    • 8.2 Der Interbankenmarkt

      • 8.2.1 Der Zahlungsausgleich zwischen Banken

      • 8.2.2 Der Interbankenmarkt und das Clearing System einer Zentralbank

      • 8.2.3 Geld-, Kapital- und Interbankenmarkt

      • 8.2.4 Der Reservebedarf des Bankensektors

  • 9 Grundlagen moderner Geldpolitik

    • 9.1 Operationale Ziele, Zwischenziele und Instrumente

    • 9.2 Aufbau einer Zentralbank und endgültige Ziele

    • 9.3 Geldpolitische Instrumente

      • 9.3.1 Repurchase-Agreements (Repos)

      • 9.3.2 Offenmarktgeschäfte

      • 9.3.3 Ständige Fazilitäten

  • 10 Umsetzung moderner Geldpolitik

    • 10.1 Tagesablauf im Interbankenmarkt

    • 10.2 Die Reverse Causation Fallacy und das Entkopplungsprinzip

    • 10.3 Die Wirkungsweise von Mindestreserven

    • 10.4 Der symmetrische Korridor

    • 10.5 Einseitige Fazilitäten

      • 10.5.1 Der Zins der Kreditfazilität als operationales Ziel (Ceiling-Regime)

      • 10.5.2 Das US-System der Nachkriegszeit

      • 10.5.3 Die Geldpolitik der Bundesbank

      • 10.5.4 Der Zins der Einlagefazilität als operationales Ziel (Floor-Regime)

  • 11 Zusammenhang von Geld- und Fiskalpolitik

    • 11.1 Staatsanleihen und Geldpolitik

    • 11.2 Staatsanleihen und -ausgaben

    • 11.3 Direkte Staatsfinanzierung

    • 11.4 Steuern entziehen Liquidität

    • 11.5 Staatsbankrott und Zentralbankpolitik

IV GELDPOLITIK UND FINANZSYSTEM

  • 12 Banken, Schattenbanken und Finanzmärkte

    • 12.1 Mindestreserven

    • 12.2 Eigenkapitalvorschriften

    • 12.3 Geldschöpfung durch Vermögenserwerb

    • 12.4 Grenzen der Geldschöpfung und Zinssetzung der Banken

    • 12.5 Schattenbanken und Verbriefungen

  • 13 Kapital-, Geld- und Interbankenmarkt

    • 13.1 Zinsstruktur

      • 13.1.1 Kurse und effektive Verzinsung von Wertpapieren

      • 13.1.2 Arbitrage

      • 13.1.3 Zinsstrukturkurven

      • 13.1.4 Zinsstruktur und Geldnachfrage

        • 13.1.4.1 Geld- und Wertpapiernachfrage

        • 13.1.4.2 Erweiterung um Einlagenzinsen

    • 13.2 Geldmarktmodelle

      • 13.2.1 Grundlagenmodell

      • 13.2.2 Kreditangebot unter Risikoberücksichtigung

      • 13.2.3 Erweiterung um Kapitalmarkt und Zentralbankkredite

  • 14 Repo-Händler

    • 14.1 Händler und Makler

    • 14.2 Das Preisrisiko

    • 14.3 Das Liquiditätsrisiko

    • 14.4 Interdependenzen von Geld-, Kapital und Interbankenmarkt

    • 14.5 Liquiditätsengpässe

  • 15 Finanzierungsprozesse und Instabilität

    • 15.1 Angebots- und Nachfragepreis von Investitionsgütern

    • 15.2 Einflussfaktoren auf Schuldner- und Gläubigerrisiko

    • 15.3 Investitionszyklen und die drei Phasen der Finanzierung

    • 15.4 Die finanzielle Instabilitätshypothese

  • 16 Die Finanz- und Euro-Krise

    • 16.1 Das europäische Zentralbankensystem

    • 16.2 Der Euro-Interbankenmarkt und TARGET2

    • 16.3 Europäische Geldpolitik seit der Finanzkrise

      • 16.3.1 Wertpapierkurse und Zentralbankgeschäfte

      • 16.3.2 Offenmarktpolitik seit der Finanzkrise

      • 16.3.3 Chronologie der Eurokrise

      • 16.3.4 Entwicklung der TARGET2-Salden

    • 16.4 Ausblick: Rückkehr der Fiskalpolitik?