Finanzwirtschaft¶
Kursleitung
Prof. Dr. Andreas Lange
Prof. für VWL
Die Finanzwissenschaft ist die Lehre von der Ökonomie des öffentlichen Sektors. Dementsprechend beschäftigt sie sich mit der Rolle des Staates als wirtschaftlicher Akteur sowohl aus normativer also auch aus positiver Sicht. Diese Veranstaltung gibt einen Überblick über verschiedene theoretische und empirische Konzepte der Finanzwissenschaft. Es geht sowohl um die Frage, wie man Staatstätigkeit aus Sicht der ökonomischen Theorie begründen kann, als auch um die Frage, wie Steuersysteme effizient gestaltet werden können.
Kursinhalt:
Wohlfahrtsökonomik
Marktversagen (Öffentliche Güter, externe Effekte
Unvollständige Information
Natürliche Monopole
Effizienz und Gerechtigkeit
Positive Theorie (Kollektive Willensbildung, Staatsversagen
Besteuerung
Steuerinzidenz
Staatsverschuldung und Finanzkrise
Der Wohlfahrtsstaat (Armut, Sozialversicherung, Bildung)
Literatur:
Wigger, Berthold U. (2006), Grundzüge der Finanzwissenschaft, 2. Auflage
Blankart, C.B. (2008), Öffentliche Finanzen in der Demokratie, 7. Auflage.
Rosen, H.S. and T. Gayer (2010), Public Finance, 9. Auflage, McGraw-Hill.
Stiglitz, J.E. (2000), Economics of the Public Sector, 3. Auflage