Übung 1 - TODO¶
Einführung / Grafische Darstellung univariater Datensätze¶
Aufgabe 1)¶
Geben Sie für die folgenden Merkmale jeweils den Wertebereich der Ausprägungsmenge, die Merkmalsart und das Skalenniveau an:
Familienstand (ledig usw.), Schulabschluss, Alter in ganzen Jahren, Reaktionszeit, Schulnoten, Temperatur in C
Lösung:
Ein Merkmal ist diskret, wenn es endlich viele oder abzählbar unendlich viele Merkmalsausprägungen annehmen kann; es ist stetig, wenn es überabzählbar unendlich viele Merkmalsausprägungen annehmen kann. Man unterscheidet folgende Skalenniveaus:
Für die Merkmalsart und das Skalenniveau der sechs aufgeführten Merkmale gilt:
Merkmal |
Ausprägungsmenge |
Merkmalsart |
Skalenviceau |
|---|---|---|---|
Familienstand |
{ledig, verheiratet} |
diskret |
nominal |
(endlich) |
(lediglich unterscheidbar, keine nat. Ordnung) |
||
Schulabschluss |
{Realschulabschluss, Abitur, …} |
diskret |
ordinal |
(endlich) |
(unterscheidbar mit nat. Ordnung) |
||
Alter in ganzen Jahren |
\(N = \{1, 2, 3 ...\}\) |
diskret |
verhältnis |
(abzähl. unendlich) |
(Differenz und Quotient sinvoll, nat. Nullpukt) |
||
Reaktionszeit |
\(R_{0}^{+}\) |
stetig |
verhältnis |
(überabzähl. unendlich) |
(Differenz und Quotient sinvoll, nat. Nullpukt) |
||
Schulnoten |
\(\{1,2,3,4,5,6\}\) |
diskret |
ordinal |
(endlich) |
(unterscheidbar mit nat. Ordnung) |
||
Temperatur in C |
\(R\) |
stetig |
intervall |
(überabzähl. unendlich) |
(Quotient nicht sinnvoll, kein nat. Nullpunkt) |
Aufgabe 2)¶
Vor einer Bürgermeisterwahl, bei der fünf Kandidaten (A bis E) zur Auswahl stehen, wurden 160 Wahlberech- tigte nach ihrer Wahlabsicht befragt. Die Befragung lieferte folgende Tabelle:
Kandidaten |
A |
B |
C |
D |
E |
Stimmen |
12 |
40 |
60 |
20 |
38 |
Das Stabdiagramm bildet für jede Merkmalsausprägung (hier: Kandidat) die zugehörige relative Häufigkeit ab. Das Kreisdiagramm bildet für jede Merkmalsausprägung die zugehörige Kreisfläche entsprechend ihrer relativen Häufigkeit ab.
Aus dem Datensatz wird zunächst folgende Tabelle erstellt:
a) Bestimmen Sie die relativen Häufigkeiten und zeichnen Sie das dazugehörige Stabdiagramm.¶
Für das Stabdiagramm erhält man dann:
b) Zeichnen Sie das dazugehörige Kreisdiagramm.¶
Für das Kreisdiagramm erhält man dann:
Aufgabe 3)¶
Bei einer Untersuchung wurde die Körpergröße in cm von 20 Personen bestimmt. Dabei ergaben sich folgende Werte:
172 |
164 |
160 |
162 |
173 |
180 |
158 |
185 |
158 |
192 |
171 |
181 |
162 |
184 |
177 |
175 |
177 |
174 |
151 |
177 |
a) Stellen Sie die relativen Häufigkeiten in einem Histogramm dar. Teilen Sie dafür die Stichprobe in die fünf Klassen \([150, 160), [160, 170), [170, 180), [180, 190), [190, 200)\) ein.¶
b) Stellen Sie die relativen Häufigkeiten in einem Histogramm dar. Teilen Sie dafür die Stichprobe in die vier Klassen \([140, 160), [160, 165), [165, 190), [190, 200)\) ein.¶
Aufgabe 4)¶
Eine Stichprobe vom Umfang n = 8 lieferte folgende Merkmalsbeobachtungen:
26 |
23 |
16 |
32 |
23 |
18 |
27 |
18 |
Zeichnen Sie die zugehörige empirische Verteilungsfunktion.